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Ehrenamtliche Tätigkeit in Berlin

Berlin ist eine der vielseitigsten Städte Deutschlands und bietet ein breit gefächertes Angebot an Stellen für ein Ehrenamt.

Berlin ist Bundeshauptstadt und Sitz der Regierung der Bundesrepublik Deutschland. Es ist ein Stadtstaat und damit ein Bundesland. Und Berlin ist das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg.

Berlin liegt wie eine Insel im Land Brandenburg und stellt das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg dar. Der Stadtstaat unterteilt sich in zwölf Bezirke.

Im Jahr 1237 wurde Berlin zum ersten Mal urkundlich genannt. In seiner Geschichte war Berlin Residenz- und Hauptstadt Brandenburgs, Preußens und des Deutschen Reichs. Ab dem Jahr 1949 war Ostberlin Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik. 1990 wurde Berlin wieder gesamtdeutsche Hauptstadt.

Berlin wird als Weltstadt der Kultur, Politik, Medien und Wissenschaften bezeichnet. Wer hier also eine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt, hat für seine sonstigen Freizeit noch sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten Etwa 3,4 Millionen Menschen leben dort. Damit ist es die größte Stadt Deutschlands sowohl was Einwohner als auch was Fläche betrifft. Eine interessante Stadt auch für alle, die an einem Ehrenamt interessiert sind.

Ehrenamtliche Tätigkeit in Berlin

Will man ein Ehrenamt in der Hauptstadt ausüben, so findet man enorme Einsatzmöglichkeiten vor. Hunderte von sozialen, kulturellen oder sportlichen Einrichtungen bieten Stellen für ein Ehrenamt an.

Doch hier zunächst ein Überblick über die Verwaltungsorganisation Berlins.

Der erste Amtssitz des Bundespräsidenten, die Bundesregierung, der Bundestag und der Bundesrat finden wir hier. Die Hälfte der Bundesministerien hat ihren Hauptsitz in Berlin, die andere Hälfte in Bonn.

Das Bundesland Berlin besteht aus zwölf Bezirken. Das Parlament des Landes ist das Abgeordnetenhaus von Berlin. Der Senat von Berlin ist die Landesregierung.

Die Verwaltung des Landes Berlin wird vom Senat von Berlin (der Hauptverwaltung) und den Bezirksverwaltungen in Berlin ausgeübt.

Berlin ist eine Einheitsgemeinde, die Bezirke sind keine eigenständigen Gemeinden. In jedem Berliner Bezirk gibt es aber eine eigene Volksvertretung, die allerdings Teil der Verwaltung ist, keine Parlamentsfunktion hat. Sie heißt Bezirksverordnetenversammlung. Von ihr werden das Bezirksamt, also der Bezirksbürgermeister und fünf Stadträte gewählt.

Berlin ist in zwölf Bezirke unterteilt. Diese gliedern sich ihrerseits in 96 Ortsteile. Die Ortsteile sind keine Verwaltungseinheiten, wohl aber die Basis amtlicher Ortsangaben.

Als Teile des Landes Berlin tragen die Bezirke ihre Namen ohne den vorangestellten Zusatz Berlin-. Die Landeseinrichtungen sind nach den Bezirken benannt, beispielsweise Amtsgericht Tiergarten oder Jobcenter Charlottenburg. Die 12 Bezirke sind Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Treptow-Köpenick, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Reinickendorf.

Man kann sich direkt an die Bezirksverwaltungen wenden, um sich über freie Stellen für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu informieren.

Weil Berlin rechtlich eine Einheitsgemeinde ist, sind die Bezirke keine eigenständigen Gemeinden im Rechtssinne. Blickt man auf die Einwohnerzahl, so sind sie allerdings mit größeren Landkreisen in den Flächenstaaten gleichzusetzen. Die Bezirke unterstehen der Bezirksaufsicht durch den Senat.

Jeder Bezirk hat eine eigene – allerdings nicht als Parlament, sondern als Teil der Verwaltung ausgestaltete – Volksvertretung, die sich Bezirksverordnetenversammlung nennt. Sie wählt das Bezirksamt, das aus Bezirksbürgermeister und vier Stadträten besteht. Bezirksbürgermeister und Stadträte sind Wahlbeamte.

Nach der Besetzung Berlins durch die Rote Armee am 8. Mai 1945 wurde Berlin in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland rief am 19. Mai 1945 einen Magistrat für Berlin ins Leben. Er bestand aus einem parteilosen Oberbürgermeister und 16 Stadträten.

Dennoch existierte für Groß-Berlin die Gesamtverantwortung aller vier Siegermächte weiter. Die politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion nahmen jedoch zu. Es kam zu einer Währungsreform in den West-Sektoren. In den Jahren 1948/1949 wurde West-Berlin dann blockiert. Dem begegneten Westalliierten mit einer Luftbrücke. Viele ehrenamtlichen Helfer waren dort beteiligt.

Die DDR erklärte Berlin zu ihrer Hauptstadt. Der Ost-West-Konflikt führte weiter zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.

Ehrenamt in Deutschlands Hauptstadt

Das Bruttoinlandsprodukt Berlins liegt unter dem Durchschnitt Deutschlands.

Träger der Wirtschaft sind in erster Linie Tourismus, Biotechnologie, Medizintechnik, pharmazeutische Industrie, Medien/Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehrssystemtechnik, Optik, sowie Energietechnik. Vier Fünftel der Berliner Unternehmen arbeiten im Dienstleistungssektor.

In Berlin liegt die Arbeitslosenquote weit über dem Bundesdurchschnitt. Zudem leben hier die meisten Hartz 4 Bezieher Deutschlands.

Für viele Arbeitslose kann eine ehrenamtliche Tätigkeit eine Chance sein, wieder im Leben und auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein.

Berlin beheimatet sehr viele Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. So findet man hier 31 Universitäten und Hochschulen mit ca. 160.000 Studenten. Die Universitäten sind die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin. Nicht vergessen werden darf die Charité.

Auf unseren Seiten finden Sie eine große Ehrenamtsbörse für Berlin.

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Mit allen Neuerungen des Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamtes!

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